Die Diskussionen, News und Fake-News rund um eine ausgewogene Kost und gesunde Ernährung machen die Auswahl nicht einfach. Es gibt  viele Sichtweisen und Meinungen von zahllosen Experten. Während die einen Low Carb präferieren, behaupten wiederum andere, dass der Mensch unbedingt gesunde Kohlenhydrate braucht.

Wer sich möglichst gesundheitsbewusst ernähren möchte, ist mit den sich häufig widersprechenden Informationen überfordert. Um zu verstehen, was für den Körper gesund ist und was nicht, können die Inspirationen aus diesem Artikel helfen.

So natürlich wie möglich: viel frisches Obst und Gemüse

Einer der wichtigsten Tipps ist die natürliche Ernährung. Diese ist gekennzeichnet von Obst und Gemüse, das natürlich wächst. Am besten sollten die Gemüse- und Obstsorten aus biologischer Landwirtschaft stammen. Dies hat nicht nur positive Auswirkungen auf den Körper, sondern auch auf die Umwelt. Viele Pestizide, die in der herkömmlichen Landwirtschaft eingesetzt werden, sind nämlich weder für die Böden noch für die Pflanzen gut.

Wer sich von frischem Obst und Gemüse – vorwiegend aus der Region – ernährt, der versorgt seinen Körper mit Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen.

Gesunde Ernährung mit Vollkornprodukte

Brotliebhaber müssen keineswegs auf das geliebte Brötchen verzichten. Hier sollten Gesundheitsbewusste aber darauf achten, dass das Brot aus Vollkornmehl hergestellt wird.

Beim Bäcker um die Ecke gibt es vollwertiges Brot, das gut für den Körper ist. Es kann auch selbst gebacken werden. Vollkorn enthält alle wertvollen Spurenelemente und Mineralien aus dem Korn und schenkt dem Körper zudem wichtige Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung nötig sind.

Statt weißen Nudeln oder Reis sollte immer die Variante aus Vollkorn bevorzugt werden. Außerdem halten diese Produkte länger satt, und der Insulinspiegel steigt langsamer an.

Wildkräuter und viel Grün

Wer viel in der Natur ist, der kann seine eigenen Wildkräuter sammeln. Löwenzahn, Brennnessel und Giersch sind Pflanzen, die jeder kennt und in einem Smoothie perfekt verarbeitet werden können. Mischt man die Wildkräuter mit Banane, Apfel und Kiwi, dann schmeckt man nur die Süße der Früchte.

Gleichzeitig werden aber die tollen Nährstoffe – beispielsweise das Chlorophyll, Vitamin C aus Brennnessel – vom Körper direkt aufgenommen. Menschen, die in der Stadt leben, können statt Wildkräuter Grünkohl, Spinat oder Mangold essen. Das Blattgemüse stärkt den Organismus mit Eisen, Vitamin B5, Vitamin E, Vitamin K, Vitamin C, Calcium, Kalium, Magnesium und vielen weiteren essenziellen Nährstoffen.

Hülsenfrüchte

Vor allem vegan lebende Menschen essen viele Hülsenfrüchte. Sie helfen nicht nur dabei, den Proteinbedarf zu decken, sondern sorgen außerdem für eine gute Sättigung. Weil Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Lupine und Erbsen so vielseitig einsetzbar sind, sollten sie in keiner gut sortieren Küche fehlen die auf gesunde Ernährung Wert legt.

Auch wer Fleisch isst, sollte immer öfter auf veganen Alternativen zurückgreifen. Bratlinge für Burger beispielsweise lassen sich perfekt aus Bohnen machen. Wer auf der Suche nach einem tierleidfreien Brotaufstrich ist, der kann sich selbst etwas sehr Schmackhaftes aus Kichererbsen zaubern. Das geht schnell, ist lecker und obendrein sehr gesund.

Weniger tierische Produkte

Obgleich die Weltgesundheitsorganisation immer noch den Verzehr von verschiedenen tierischen Produkten empfiehlt, reduziert sich die empfohlene Menge stets. Menschen, die auf die Umwelt und den eigenen Körper achten, können den Konsum von Fleisch, Fisch, Eiern und Milch einschränken. Wer sich also ausgewogen und rein pflanzlich ernährt, der profitiert von den positiven Effekten der gesunden Lebensmittel. Tierische Produkte stehen im Verdacht, dass sie den Körper übersäuern.

Zudem können durch den Verzehr von Fleisch oder Milch viele Hormone und Antibiotikareste in den Körper gelangen, die wiederum negative Auswirkungen haben können. Bis dato gibt es keine abschließenden Studien, die den Verdacht der Krankheiten-Entstehung durch den Konsum tierischer Produkte bestätigen. Dennoch gehen viele gesundheitsbewusste Menschen davon aus, dass Fleisch und Co. die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten (wie Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes) erhöhen kann.

Wer sich tatsächlich vegan ernähren möchte, der muss darauf achten, dass alle wichtigen Nährstoffe in die tägliche Kost integriert werden. Außerdem ist bei Vitamin B12 Vorsicht geboten. Das sollte im besten Falle supplementiert werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass eine ausgewogene und richtig durchgeführte vegane Ernährung die Gesundheit positiv beeinflussen kann. 

Nüsse und Samen

Eine weitere wichtige Kategorie sind Nüsse und Samen. Der Mensch sollte unbedingt darauf achten, gesättigte Fettsäuren, die vor allem in tierischen Produkten enthalten sind, zu vermeiden. Dennoch ist der vollständige Verzicht auf Fett nicht nötig. Wichtig ist, dass gesundheitsbewusste Menschen auf die Fettquellen achten. Avocados, Nüsse, Samen und Saaten sind vollwertige pflanzliche Quellen, die den Körper mit Omega 3-Fettsäuren versorgen.

Wenig Zucker

In Fertigprodukten, Schokolade, Gebäck und anderem Süßkram steckt sehr viel Zucker. Wer sich ausgewogen und gesund ernähren möchte, der sollte unbedingt auf diese Nahrungsmittel verzichten. Statt diese Dinge zu kaufen, kann man sie ganz leicht selbst machen.

Wer selbst kocht und backt, weiß genau was drinnen ist. Als Alternative zu herkömmlichen Zucker kann Birkenzucker (Xylit), Dattelsüße oder Reissirup verwendet werden.

Fazit

Gesunde Ernährung ist nicht schwer. All diese Tipps sind leicht umzusetzen. Durch ein paar Änderungen in den Essgewohnheiten kann man dem Körper und somit dem eingegen Wohlbefinden etwas Gutes tun.